Unternehmen / Gesundheit

Basilea auf dem Weg zu dauerhaft schwarzen Zahlen

Analyse | Das Biotech-Unternehmen rechnet für 2020 mit weniger Verlust. Die liquiden Mittel werden klar höher sein als angenommen.

Aktien kleinerer Biotechunternehmen waren in jüngster Zeit teilweise sehr gefragt. Wenig spektakulär nimmt sich da die Entwicklung von Basilea aus. Sie gehört nicht in die «Make or Break»-Kategorie wie viele andere. Die Gesellschaft hat bereits zwei Produkte im Markt. Dem Onkologie-Entwicklungsportfolio hingegen wird wenig Beachtung geschenkt.

Seit CEO David Veitch das Szepter übernommen hat, ist die überwiegende Zahl der Unternehmensmeldungen positiv ausgefallen. Auch der am Dienstag veröffentlichte Halbjahresbericht reiht sich darin ein. Dass die Aktien deutlich niedriger als vor drei Jahren notieren, ist schwer zu erklären.

Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare

Max Joss 11.08.2020 - 17:21

Im FuW-Aktienführer 2020 schrieben Sie: “Das Management ist optimistisch, spätestens 2021 schwarze Zahlen zu schreiben.” Nun kann es also auch ein Jahr länger dauern. Vielleicht auch zwei Jahre. Vielleicht werden auch wieder ein paar Forschungsprojekte gestartet.

Markus Fischer 11.08.2020 - 17:27

Basilea war über die Jahre gesehen für die Aktionäre ein Trauerspiel während die Angestellten, insbesondere die Führungsorgane wenig bewirkten für höhere Aktienkurse. Dies zeigt sich schon alleine darin, dass CEO Veitch per 31.12.2019 bloss 1300 Aktien, VRP Scala sogar kümmerliche 390 Aktien besitzt. Überzeugung, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist sieht für mich anders aus!

Andri B. Semadeni 11.08.2020 - 18:15

Top