Unternehmen / Gesundheit

Basilea tauchen nach Refinanzierungsplänen ab

Das Biopharmaunternehmen wird seine Konzernzentrale in Basel an die Pensionskasse der UBS verkaufen. Zugleich plant es eine Wandelanleihe über 100 Mio. Fr.

(AWP) Basilea-Aktien bauen am Mittwoch ihre Verluste im Vormittagshandel immer weiter aus. Das Unternehmen hatte am Vorabend mitgeteilt, seine Konzernzentrale in Basel an die Pensionskasse der UBS (UBSG 11.41 0.31%) zu verkaufen und sich dort zugleich wieder einzumieten. Am Mittwochmorgen folgte dann noch die Ankündigung, eine Wandelanleihe platzieren zu wollen.

Gegen 10.30 Uhr verlieren die Aktien 5,8% auf 49,64 Fr. und bewegen sich damit leicht über ihrem bisherigen Tagestief. Der Gesamtmarkt verliert, gemessen am SPI (SXGE 12577.1 -0.15%), zeitgleich rund 1%.

Aus dem sogenannten Sale-and-Lease-Back-Vertrag rechnet Basilea (BSLN 49 0%) mit einem Bruttoerlös in Höhe von rund 19 Mio. Fr.

Zugleich plant das Biopharmaunternehmen, eine Wandelanleihe über 100 Mio. Fr. mit Fälligkeit 2027 zu lancieren, mit der Option einer Erhöhung um 25 Mio. Mit der Emission wolle man das Fälligkeitsprofil der Verbindlichkeiten verlängern und die Schuldenstruktur optimieren. Konkret geht es darum, mit den Mitteln eine bestehende Wandelanleihe mit Fälligkeit 2022 zurückzukaufen. Durch diese Kombination ziele man darauf ab, etwa die Hälfte der Verbindlichkeiten von 2022 auf 2027 zu verlängern.

Dieser Schritt wird von Bruno Bulic, Analyst bei BaaderHelvea, denn auch als Schritt gewertet, um die Bilanz zu verbessern. Auch der Vertrag über die Konzernzentrale sei eine weitere Massnahme, mit der sich die Bilanz weiter verbessere.

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