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Unternehmen / Schweiz

Basilea verbucht Umsatzsprung

Höherer Umsatz und weniger Verlust: Basilea Pharmaceutica gibt sich mit den Halbjahreszahlen zufrieden.

(AWP) Basilea (BSLN 77.95 -0.51%) Pharmaceutica hat ein bewegtes erstes Halbjahr 2017 hinter sich mit einigen wichtigen strategischen Weichenstellungen. Mit den am Donnerstag vorgelegten Zahlen zeigt sich das Biopharmaunternehmen zufrieden. So stieg der Umsatz im Berichtszeitraum deutlich, während unter dem Strich das Minus kleiner wurde. Die liquiden Mittel per Mitte Jahr werden in einer Mitteilung vom Donnerstag auf 253 Mio. Fr. beziffert.

Bei den Einnahmen stehen 46,2 Mio. Fr. zu Buche, nach 29,7 Mio. im ersten Halbjahr 2016. Davon entfielen 31,2 Mio. (VJ 27,8 Mio.) auf den Umsatz aus Verträgen. Diese betreffen die globale Vereinbarung für Toctino und die Lizenzvereinbarung mit Astellas über Cresemba (Isavuconazol). Die Produktumsätze von Cresemba (Isavuconazol) und Zevtera/Mabelio (Ceftobiprol) in Europa vervielfachten sich in den ersten sechs Monaten auf 9,8 Mio. Fr. nach 1,9 Mio. im Vorjahreszeitraum.

Auf Kostenseite weist Basilea einen Betriebsaufwand von 63,9 Mio. Fr. aus. Davon machten die Ausgaben für Forschung und Entwicklung 26,4 Mio. Fr. (VJ 24,8 Mio.) aus. Hier verweist Basilea auf das Ceftobiprol-Phase-3-Programm für die USA, die Phase-1/2a-Entwicklung des Krebsmedikament-Kandidaten BAL101553, die klinische Phase-1-Entwicklung des Krebsmedikament-Kandidaten BAL3833 sowie die Kosten für das pädiatrische Entwicklungsprogramm für Ceftobiprol und Aktivitäten im Zusammenhang mit Isavuconazol.

Somit ergibt sich ein Betriebsverlust (Ebit) von 17,7 Mio. nach einem Minus von 24,8 Mio. Fr. im Jahr 2016. Den Konzernverlust beziffert Basilea auf 20,6 (VJ -27,9) Mio.

Per 30.06. verfügte Basilea über liquide Mittel und kurzfristige Finanzanlagen in Höhe von 253,1 Mio. Fr. Zum Ende des Geschäftsjahres 2016 hatte das Unternehmen hier 289,0 Mio. Fr. ausgewiesen.

Für das laufende Geschäftsjahr wird ein durchschnittlicher monatlicher Betriebsverlust von rund 2 Mio. Fr. erwartet. Beim Aufwand rechnet das Unternehmen mit 9-10 Mio. Fr. pro Monat. Diese Prognosen hatte Basilea erst im Juni angepasst, als es eine Lizenzvereinbarung mit Pfizer (PFE 32.95 -1.23%) über das Antimykotikum Cresemba für Europa, Russland, die Türkei und Israel angekündigt hatte.

Die seinerzeit ebenfalls angepassten Erwartungen für die Umsätze aus Produktverkäufen wurden in der aktuellen Meldung leicht erhöht auf 13 Mio. Fr., nachdem hier zuvor 11 Mio. Fr. für 2017 in Aussicht gestellt worden waren.

Die komplette Historie zu Basilea finden Sie hier. »