Unternehmen / Finanz

Basler KB muss sich strecken

Analyse | Der Ertrag der Staatsbank ist rückläufig, nur dank Sondereinnahmen toppt sie den Vorjahresgewinn. Das starke 2017 zu übertreffen, wird schwer.

Licht und Schatten bei der Basler Kantonalbank (BKB). Wie zu Jahresanfang versprochen kann die Staatsbank mit einem leicht verbesserten Halbjahresgewinn von 49 Mio. Fr. (+1,6%) an das sehr gute Vorjahresergebnis anknüpfen.

Allerdings schafft sie das nur dank einem ausserordentlichen Ertrag von 5,6 Mio. Fr., den der Verkauf von Aktien «einer unwesentlichen Beteiligung» eingebracht hat, wie die BKB am Donnerstag mitteilt. Der Geschäftsertrag an sich schrumpfte hingegen auf 192 Mio. Fr. (–8,7%).

Grund sei die Zurückhaltung der Kunden im Vermögensverwaltungsgeschäft, wegen der «Unsicherheit an den Börsen». Das wirkte sich auch auf das Handelsgeschäft aus, das merklich an Dynamik verlor. Im vergangenen Jahr hatte der Handel das Kommissionsgeschäft als zweites Standbein der Bank noch überflügelt.

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