Unternehmen / Finanz

Basler KB überrascht nicht

Analyse | Die Bank hat ein solides Ergebnis erzielt und die Reserven stark ausgebaut. Die Dividendenrendite ist überdurchschnittlich.

Die Basler Kantonalbank hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Neben niedrigen Zinsen und unsicheren Börsen war sie absorbiert mit der vollständigen Übernahme der Bank Cler, der Einigung mit den US-Behörden in Sachen Steuerstreit und der Suche nach einem neuen Chef. Vor diesem Hintergrund hat sie ein akzeptables Ergebnis erzielt. Der Gewinn stieg 0,5% auf 103,1 Mio. Fr.

Allerdings spürt die Bank die niedrigen Zinsen und das eingetrübte Umfeld an den Börsen. In ihrem Kernbereich, dem Zinsgeschäft, sinkt der Ertrag. Dass das Institut dennoch ein Zinsergebnis leicht über Vorjahr ausweist, hat mehrere Gründe. Zum einen stieg das Hypothekarvolumen 8,3% auf 12 Mrd. Fr. Der Zinsaufwand fiel zudem fast im gleichen Umfang, da die Bank sich über die Ausgabe von zwei neuen Anleihen zu attraktiven Bedingungen refinanziert hat. Weil letztlich auch Wertberichtigungen aufgelöst werden konnten, liegt der Erfolg aus dem Zinsgeschäft mit 189,1 Mio. Fr. 0,9% über dem Vorjahr.

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