Unternehmen / Rohstoffe

Blackstone-Batteriechef nicht mehr im Amt

Exklusiv | Holger Gritzka ist aus der Geschäftsführung des deutschen Tochterunternehmens Blackstone Technology ausgeschieden.

Nach den jüngsten Auseinandersetzungen mit der Schweizer Börse um eine Dekotierung folgt der nächste Paukenschlag beim Rohstoffunternehmen Blackstone Resources. Holger Gritzka, der Batteriechef der deutschen Tochterfirma Blackstone Technology, ist nicht mehr für die Geschäftsleitung des Unternehmens tätig, wie FuW aus sicherer Quelle erfahren hat. Gritzka, der seit dem Jahr 2019 die ambitionierten Batteriepläne des Baarer Unternehmens leitet, war vergangenen Donnerstag aus der Geschäftsführung von Blackstone Technology ausgeschieden. Das ist ein herber Schlag für die Ambitionen des Unternehmens, das in Deutschland eine Produktion für Batteriezellen hochfahren wollte und an der Entwicklung einer Feststoffbatterie arbeitet.

Holger Gritzka, der einst bei Thyssen Krupp auf Batterien spezialisiert war, hatte für Blackstone in Deutschland einen Geschäftsbereich für Batterieentwicklung aufgebaut. Blackstone hatte im Jahr 2019 angekündigt, bis zu 200 Mio. € in diesen Bereich investieren zu wollen. Im Namen der deutschen Tochtergesellschaft Blackstone Technology wurde eine Produktionsanlage im sächsischen Döbeln aufgebaut, wo man sich vorerst auf die Fertigung von Kleinserien an Batteriezellen konzentrieren wollte. Nach ersten positiven Resultaten hatte darauf der Aktienpreis von 0.71 Fr. (Juli 2020) auf kurzzeitig mehr als 5 Fr. (Januar 2021) angezogen. Seitdem ging es für den Kurs steil bergab.

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