Unternehmen / Ausland

Elliott legt Beteiligung an Bayer offen

Der deutsche Pharmakonzern ruft einen Verwaltungsratssauschuss für sein Glyphosat-Problem ins Leben und erntet dafür Zuspruch des US-Hedge-Fund.

(Reuters) Der von Glyphosat-Klagen überzogene Bayer-Konzern geht auf seine Kritiker zu und überdenkt seine Prozessstrategie. Ein eigener Ausschuss im Aufsichtsrat soll sich nun mit der Frage befassen, wie man die Klagewelle in den USA wegen des umstrittenen Unkrautvernichters in den Griff bekommt. Auch ein externer Top-Anwalt wurde angeheuert. An der Börse nährte das am Donnerstag die Hoffnung, Bayer könne womöglich doch schon bald auf einen milliardenschweren Vergleich einschwenken, um praktisch alle Glyphosat-Klagen auf einmal vom Tisch zu räumen. Die schwer gebeutelten Aktien des Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzerns stiegen um bis zu 8,4% auf 60,70 € und steuerten damit auf den grössten Tagesgewinn seit gut zehn Jahren zu.

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