Unternehmen / Ausland

Bayer zieht im Dax davon

Ein Plus von 40% seit Anfang Jahr: Endlich scheint der Abwärtstrend gebrochen. Ein Engagement könnte weiter rentieren.

Bayer-Aktionäre im Glück. Endlich. Seit «Finanz und Wirtschaft» zuletzt Anfang Januar über den deutschen Agrochemie- und Pharmakonzern berichtet hat, haben sich die Bayer-Papiere 30% verteuert. Im deutschen Leitbarometer Dax lief es dieses Jahr für keinen anderen Titel besser. Getrieben wurde der Kursaufschwung von positiven Nachrichten. Experten gehen davon aus, dass es für die Aktien der Deutschen noch weiter nach oben gehen könnte.

Seit CEO Werner Baumann im Mai 2016 das Amt bei Bayer übernommen hat, haben die Valoren ein Drittel an Wert verloren. In einer Zeit, in der es für den Dax mehr als 40% nach oben gegangen ist. Schon länger, seit Frühjahr 2015, dauert der Abwärtstrend an. Damals notierten die Bayer-Aktien nahe der 150-€-Marke. Nun dreht die Entwicklung. Seit Anfang Jahr liegt das deutsche Leitbarometer mehr als 10% im Minus, Bayer sind mehr als 40% im Plus. Für die ansonsten behäbigen Dax-Werte ist das eine bemerkenswerte Entwicklung.

Aktionärsrevolte abgesagt

Obschon sich der Leistungsausweis von Baumann bescheiden ausnimmt, ist eine Aktionärsrevolte vorerst gescheitert. Manager von Temasek, dem Staatsfonds aus Singapur, hatten sich an Bayer-Aufsichtsratschef Norbert Winkeljohann gewandt. Temasek prüfe einen Misstrauensantrag oder die Nichtentlastung des Vorstands an der Hauptversammlung Ende April, war zudem bekannt geworden. Andere Aktionäre und der Aufsichtsrat stellten sich auf die Seite von Baumann.

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