Märkte / Makro

Begrenztes Abschwungsrisiko für die Schweiz

Konjunkturforscher bauen auf die solide Verfassung von Unternehmen und Haushalten. Nur Überhitzungssignale am Immobilienmarkt bereiten Sorge.

Die Schweiz ist wirtschaftlich recht gut durch die Coronakrise gekommen. Die Einbussen fielen geringer aus als in vielen Ländern. Auch die Erholung kann sich sehen lassen. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) hat bereits im zweiten Quartal das Vorkrisenniveau fast wieder erreicht. Nur in Deutschland war die Rückkehr zu Wachstum noch ausgeprägter, wie die von der OECD kalkulierten konjunkturellen Frühindikatoren «Composite Leading Index» zeigen.

Die viel beachteten Sammelindikatoren, die den Verlauf der Wirtschaft sechs bis neun Monate im voraus signalisieren, unterstreichen allerdings auch, was nun weltweit ansteht: eine Abschwächung der raschen Aufwärtsbewegung.

Gute Geschäftslage

Die beiden wichtigsten Frühindikatoren für die Schweizer Wirtschaft zeigen bereits seit einigen Wochen abwärts. Das Kof-Konjunkturbarometer der ETH Zürich und der Einkaufsmanagerindex PMI befinden sich im Korrekturmodus. Allerdings notieren sie deutlich über ihrem langfristigen Durchschnitt. Das ist der Hauptgrund, weshalb die meisten Konjunkturforscher zuversichtlich in die Zukunft blicken. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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