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Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Behavioral Finance
Märkte / Aktien

Behavioural Biases – Vorsicht, Falle!

Thorsten Hens
Im ersten Teil der Serie geht es darum, warum sich Investoren oft verschätzen und überschätzen. Das süsse Gift der Gewinne trübt die Urteilskraft.

Bis auf den Mann im Spiegel, den ich jeden Morgen sehe, habe ich noch nie jemanden getroffen, der an der Börse Geld verloren hat. Im Gegenteil: Eine Erfolgsgeschichte nach der anderen wird mir zugetragen. Meine Studenten wurden reich mit Apple, meine Frau mit Gold, und manche Kollegen haben sogar an griechischen Obligationen verdient. Schaut man aber systematisch auf die ­Performance von Privatinvestoren, so ist die Evidenz eher ernüchternd.

Wie Studien des US-Finanzanalysehauses Dalbar zeigen, erreichen Privat­anleger nur selten die Rendite eines breit diversifizierten Index, wie zum Beispiel des MSCI World. Was ist los? Lügen wir bei Geldanlagen? Nicht unbedingt. Viele Studien belegen, dass sich Privatinvestoren gar nicht bewusst sind, dass sie schlechter anlegen als der Markt. Sie tappen in psychologische Fallen (Behavioural Biases), merken es aber nicht, da sie ihr Anlageergebnis nicht systematisch messen.

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