Unternehmen / Finanz

Bei CS und UBS ist der Wurm drin

Die Schweizer Grossbanken stehen in der Vermögensverwaltung unter Druck, dazu harzt das Investment Banking. Die Aussichten sind trübe.

Die Grossbanken haben es nicht leicht. 2019 war auch im dritten Quartal schwierig. Nach UBS vor einer Woche lieferte Credit Suisse (CS) am Mittwoch Zahlen dazu und stand auf den ersten Blick besser da als die grosse Konkurrentin vom Paradeplatz. Doch das satte Plus trügt.

Zwar schlägt das CS-Ergebnis den Analystenkonsens. Die Zahlen werden allerdings von einem grösstenteils absehbaren Sondergewinn von 327 Mio. Fr. relativiert, durch die Übertragung des CS InvestLab an die Allfunds Group. Zieht man diesen Einmaleffekt ab, fällt der Vorsteuergewinn nicht nur massiv gegenüber dem Vorquartal, sondern auch merklich zum Vorjahr ab, wenn man die damaligen Restrukturierungskosten herausrechnet.

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Leser-Kommentare

Markus Fischer 01.11.2019 - 18:17
Die UBS wie auch die CS tun zu wenig für ihre operative Fitness, wie die hohen Kosten-Ertrags-Relationen aufzeigen. Wenn in einem schwierigen Umfeld die Erträge erodieren und die Margen unter Druck geraten muss einesteils die betriebliche Effizienz gesteigert werden und andererseits der leistungsbezogene Bonuspool den tieferen erwirtschafteten Erträgen angepasst werden. Erst recht, wenn man hauptsächlich auf risikoärmere Geschäftsbereiche wie Vermögensverwaltung… Weiterlesen »