Unternehmen / Schweiz

Bei Meyer Burger ist «ein Wurm» drin

Aktivistin Sentis will mit der Unterstützung einer bunt gemischten Gruppe in den Verwaltungsrat von Meyer Burger. Dieser lehnt das Anliegen ab.

Sylviane Chassot und Beatrice Bösiger

Einen Brief per Post zu übermitteln, dauert normalerweise nicht länger als zwei Tage. Bis die Solarzulieferin Meyer Burger bestätigte, den Antrag der Aktionärsgruppe um die Kapitalgesellschaft Sentis für eine ausserordentliche Generalversammlung erhalten zu haben, vergingen allerdings drei Wochen.

Das Ziel der Gruppe: Mark Kerekes, Verwaltungsrat von Sentis, soll in den Verwaltungsrat von Meyer Burger gewählt werden. «Die MBT überprüft derzeit Geschäftsmodell und Strategie, das Unternehmen steht vor fundamentalen Weichenstellungen. Die Zuwahl eines echten Aktionärsvertreters, der im Verwaltungsrat die Perspektive der Eigentümer einbringt, ist deshalb dringlich.» Bis er alle Unterschriften der Gruppe beisammenhatte, musste Kerekes einige Reisen tun. Gemäss Beteiligungsmeldung der SIX domizilieren die Aktionäre teilweise in der Schweiz, einige in Wien, einer in Monaco, ein Fonds auf den Kaimaninseln. Auf den ersten Blick wirkt die Gruppe bunt zusammengestellt. Wer näher hinsieht, entdeckt einige Verbindungen.

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