Unternehmen / Gesundheit

Bei Pharma zählt das S von ESG

Der Zugang zu Medikamenten steht bei der Pharmaindustrie im Zentrum der ESG-Diskussion. Dabei spielen die Preise eine grosse Rolle.

Die Pharmaindustrie hat in Sachen ESG bisher relativ wenig Aufmerksamkeit erhalten. Das liegt gemäss GlobalData, die dazu Daten erhebt, wohl daran, dass der Ausstoss von Treibhausgasen bei Pharma im Vergleich zu anderen Industrien verhältnismässig gering ist.

Für die Branche sei das S von ESG (Environment, Social, Governance), also der soziale Aspekt, besonders relevant, sagt Alexandra Hillier, die bei der Investmentgesellschaft Barings als Leiterin des Global Healthcare Research für entwickelte Märkte arbeitet.

Abgabe zum Selbstkostenpreis als Plus

Die Medikamentenpreisgestaltung und der damit verbundene Zugang zu Therapien, vor allem auch zu neuen, innovativen Behandlungen, seien die grösste Herausforderung. «Der Fokus liegt auch deshalb auf dem S, weil einige Industrievertreter in der Vergangenheit negative Schlagzeilen geliefert haben, etwa wegen überrissener Preise», erklärt Hillier.

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