Unternehmen / Industrie

Sulzer macht Fortschritte in der Marge

Analyse | Die operative Marge liegt klar über dem Vor-Pandemie-Niveau. Die Aktien sind kaufenswert.

Das Halbjahresergebnis von Sulzer wurde am Markt gut aufgenommen. Die Aktien avancierten bis Donnerstagmittag fast 4% auf ein neues Jahreshoch. Überzeugt hat vor allem die Profitabilität. Mit einem 7,8% höheren Umsatz von 1723 Mio. Fr. resultierte ein Betriebsergebnis von 129 Mio. Fr., was 258% über dem Vorjahresniveau lag. Ein Grossteil der Verbesserung machten allerdings wegfallende Restrukturierungskosten aus. Im Vorjahr waren dafür 42 Mio. Fr. verbucht worden.

Auf Stufe des von Sulzer als Kenngrösse verwendeten operativen Ebita – der Sonderposten sowie die akquisitionsbedingten Amortisationen nicht enthält – betrug die Verbesserung 43% auf 172 Mio. Fr. Gegenüber dem pandemiefreien ersten Halbjahr 2019 ergibt sich nominell ein Plus von etwa 6%. Die entsprechende Marge verbesserte sich zwischen 2019 und 2021 von 9,1 auf 10%.

Kosten und Kapazitäten runter

Zur dieser Profitabilitätssteigerung beigetragen hat wesentlich die letztes Jahr initiierte Kapazitätsreduktion in der Division Pumps Equipment. So war es möglich, in diesem Geschäft trotz eines 7,7% niedrigeren Umsatzes von 664 Mio. Fr. eine Margensteigerung (opEbita) von 3,1 auf 5% hinzubekommen.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?