Unternehmen / Finanz

Bei UBS und CS schlägt die Krise verzögert ein

Das erste Quartal der Grossbanken war stark – nicht trotz, sondern wegen der Marktverwerfungen. Doch die Zukunft sieht düster aus.

Die Coronakrise führt zu massiven Verwerfungen an den Märkten und in der Realwirtschaft. Während die Schweizer Grossbanken im ersten Quartal noch profitiert haben dürften, werden auch sie im Laufe des Jahres nicht schadlos bleiben. Gleichzeitig sollen sie der Fels in der Brandung sein und Unternehmen mit Liquidität stützen. Auf die Ausschüttungen für 2019 wollen sie deswegen aber nicht verzichten. 

Aufsichtsbehörden und Nationalbanken weltweit haben den Banken die Kapitalvorschriften gelockert und Extraliquidität zur Verfügung gestellt. Das soll Mittel für die Realwirtschaft freisetzen. Zudem fordern sie von den Banken, die Dividende für 2019 einzubehalten. Die britischen HSBC, Barclays, Lloyds und Standard Chartered kamen dem nach. Ebenso die spanischen Santander und BBVA, die italienische Unicredit, die niederländischen ABN, Rabobank und ING, wo der nächste UBS-CEO noch am Ruder sitzt.

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