Unternehmen / Konsum

Bell wächst dank Convenience-Segment

Der Fleischspezialist setzt den Wandel fort. Die Herausforderungen im traditionellen Fleischgeschäft belasten die Marge aber weiterhin.

Ravioli und Salate sind kaum das Erste, womit Bell assoziiert wird. Aber sie sind der Wachstumstreiber beim Fleischspezialisten: Dank neuer Produkte und Übernahmen – insbesondere im Convenience-Bereich – hat er 2017 erstmals mehr als 3,5 Mrd. Fr. eingenommen. Damit stieg der Umsatz überraschend 5,9%. Die Analysten waren von einem tieferen Wachstum ausgegangen.

Denn noch kämpft Bell an verschiedenen Fronten. Im Heimmarkt wurde das Ergebnis einmal mehr vom rückläufigen Fleischkonsum und dem starken Konkurrenzdruck belastet. Dafür verantwortlich sei unter anderem «der auf hohem Niveau verharrende Einkaufstourismus», wie das Unternehmen schreibt. Mit einem Plus von 2,8% stieg der Umsatz in der Schweiz regional betrachtet am langsamsten.

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Leser-Kommentare

Hermann Dettinger 13.02.2018 - 08:56

Bell bräuchte nicht wegen des Einkaufstourismusses leiden. Die Läden in Waldshut oder Singen sind voller Bell-Produkte wie z. B. Abraham-Schinken und viele Wurstmarken. Der Einkauftourist und auch der Bell-Aktionär erkennt aber diese Produkte nicht! Auch nicht nach dem Studium des Geschäftsberichtes.