Unternehmen / Finanz

Bellevue wird durch Verkauf ihrer Bank attraktiver

Analyse | Mit dem Verkauf der Bank am Bellevue gewinnt die Bellevue-Gruppe das Vertrauen der Aktionäre zurück. Die Titel haben deutlich zugelegt.

Es ist ein Befreiungsschlag: Die Bellevue-Gruppe verkauft ihre Bank am Bellevue der luxemburgischen KBL-Gruppe. Damit gibt Bellevue nach nur zwei Jahren den Traum auf, aus eigener Kraft ein erfolgreiches Privatkundengeschäft aufzubauen. Bis zuletzt hatten Management und Team daran gearbeitet, das Geschäft zum Fliegen zu bringen. Doch so ein Aufbau braucht Zeit. Und Zeit wollten Aktionäre und Verwaltungsrat der Bank partout nicht geben. Zu sehr hat sie sich aus Investorensicht je länger, je mehr als Klotz am Bein erwiesen.

Das zeigt ein Blick in die Bücher. Im ersten Halbjahr hat die Bank nur dank einer Sonderdividende der SIX schwarze Zahlen geschrieben, 2017 und 2018 resultierte aus dem Segment ein kumulierter Verlust von fast 12 Mio. Fr. Dass die Kapitalgeber schnell positive Resultate sehen wollten, ist ihnen angesichts dieser Performance nicht zu verübeln.

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