Unternehmen / Ausland

Bergbaukonzerne spüren die Coronakrise

Die gesunkene Nachfrage nach Rohstoffen belastet die Unternehmen. Nach dem Kurssturz setzen Analysten auf Glencore und BHP Group.

Noch ist die Zuversicht nicht ganz geschwunden. Am Montagabend teilte der britisch-australische Minenbetreiber BHP Group mit, dass man an der Jahresprognose für die Förderung von Eisenerz festhalte. Kurz zuvor hatte auch Rio Tinto bei den Erstquartalszahlen festgehalten, dass die Produktion von Eisenerz auf Hochtouren laufe.

Dies waren zwei der wenigen positiven Meldungen der vergangenen Wochen. Die Branche ist stark von einer funktionierenden globalen Wirtschaft abhängig – und ist damit von den Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus besonders betroffen. In anderen Bereichen mussten die führenden Bergbaukonzerne zurückbuchstabieren. Bereits Ende März teilte der Schweizer Rohstoffhändler Glencore mit, dass die Ausschüttung auf den Spätsommer aufgeschoben werde. Der Konzern verzichtet zudem vorerst darauf, die Entschuldung voranzutreiben, um die ­Kapitalstruktur zu stärken. Am 30. April ist von Glencore anlässlich der Produktionszahlen zum ersten Quartal ein Update zum Geschäftsjahr zu erwarten.

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