Märkte

Berge Top, Städte Flop

Im Ausnahmejahr 2020 für den Schweizer Tourismus kommt in den Bergregionen alles weniger schlimm als befürchtet. Die Städte hingegen leiden.

Gestrichene Flüge, geschlossene Grenzen, geplatzte Ferienträume. Kaum eine Branche war so unmittelbar von der Coronapandemie betroffen wie der Tourismus. Ende April rechneten Betriebe in der ganzen Schweiz mit massiven Einbussen. Schweiz Tourismus sprach von einem «Tal der Tränen».

Jetzt, im Herbst, zeigt sich ein differenzierteres Bild. Denn die Schweizer haben in grosser Zahl Ferien im eigenen Land verbracht. Das half Regionen, die immer schon ein beliebtes Ziel des Binnen­tourismus waren, wie dem Tessin und dem Engadin. Traditionell auf ausländische Gäste ausgerichtete Destinationen erlitten hingegen Einbussen. Auch wenn mehr Schweizer das Matterhorn bestaunten, konnte das nicht alle Gästeeinbussen in Zermatt wettmachen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?