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Bernanke hatte sein Drehbuch für Jackson Hole schon 2002 fertig

Und sein Film ist noch nicht zu Ende. Wer wissen will, was der Fed-Chef am nächsten Freitag spricht, muss seine Japan-Rede kennen.

Tommaso Manzin

Der Markt hofft, dass das Fed in den nächsten Wochen die dritte Runde quantitativer Lockerung (QE) beschliesst. Alle warten mit Spannung auf die Rede von Chairman Ben Bernanke am Freitag.

Dabei hat er alles längst gesagt. Und zwar bereits am 21. November 2002 im National Economists Club, Washington, D.C., wo er die Mutter aller noch kommenden Zentralbankreden gehalten hatte: «Deflation: Making Sure ‹It› Doesn’t Happen Here» – Deflation: Wie wir sicherstellen, dass «es» hierzulande nicht so weit kommt.

Hier all das, was Sie seither über die Politik des Fed wissen sollten:

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Leser-Kommentare

Finster 31.08.2012 - 12:48
Die Hybris der Machbarkeit aus der Perspektive des akademischen Elfenbeinturms spricht aus dieser Rede. Das amerikanische Trauma der großen Depression soll sich nicht widerholen. Die Bundesbank mit ihrer gänzlich anderen Tradition ist sich hingegen der Gefahr einer die Marktsignale verzerrenden Geldpolitik bewußt. Inflation läßt sich beliebig durch radikales fiskalisches und geldpolitisches handeln erzeugen, aber sie läßt sich nicht gesteuert in… Weiterlesen »
Roli 31.08.2012 - 13:57
solange der Amerikanische Dollar als Weltwährung und Tauschmittel akzeptiert ist, kann dem Amerikanern nicht viel passieren. Sie werten den Dollar ab und bekommen Waren gegen Papier geliefert. Nur funktioniert das bei nicht bei Rohstoffen resp. Produkten, die man nicht mit Arbeit beliebig reproduzieren kann. Also werden Öl, Gold und andere rare Rohstoffe sich immer weiter verteueren und irgendwann gibt es… Weiterlesen »