Märkte / Makro

Bernanke verharrt in Wartestellung

Die grösste Gefahr für die US-Wirtschaft sieht der Fed-Chef in der europäischen Schuldenkrise sowie in rigorosen Sparmassnahmen in den USA. Massnahmen kündigt er keine an.

Wann greift US-Notenbankchef Ben Bernanke zu einer neuen Geldspritze? Das ist die Frage, die gegenwärtig die Finanzmärkte rund um den Globus beschäftigt. Umso grösser war deshalb die Spannung, als der Präsident des Federal Reserve am Dienstag zu einer zweitägigen Anhörung vor dem amerikanischen Parlament antrat.

«Mit Blick auf die zögerliche Erholung am Arbeitsmarkt und das Risiko einer Konjunkturverlangsamung hat der Offenmarktausschuss im Juni klargestellt, dass er zu weiteren Massnahmen bereit ist, um die Erholung der Wirtschaft zu beschleunigen», bekräftigte Bernanke am Dienstagmorgen vor dem Bankausschuss des US-Senats. Das geldpolitische Entscheidungsgremium der US-Notenbank hatte in seiner letzten Sitzung die Wachstumsprognose zur Konjunktur für dieses Jahr auf 1,9 bis 2,4% gesenkt und für 2013 auf 2,2 bis 2,8% reduziert.

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