Unternehmen / Ausland

Bernard Arnault: Er will überall die Nummer eins sein

Mit dem Kauf von Tiffany macht Bernard Arnault den Luxusgiganten LVMH auch im Schmuckbereich zur Topadresse – und sich selber bald zum reichsten Mann der Welt.

Bernard Arnault hat wieder mal auf seine Art zugeschlagen. Der 70-jährige Chef und Grossaktionär des Luxusgütergiganten LVMH hat es nach wochenlangem Weibeln geschafft, die Gunst des Tiffany-Managements zu erobern. Einmal mehr ist es dem «Wolf in Kaschmir» – so der Spitzname von Arnault – gelungen, an sein Objekt der Begierde zu gelangen. Tiffany, so liess Arnault am Montag an der Medienkonferenz durchblicken, sei schon lange auf seiner Liste möglicher Wunschobjekte gewesen. Kein Wunder: Denn im Schmuckbereich hinkt LVMH hinten nach. Nun kann er dank Bulgari und Tiffany die bisherige Nummer eins in diesem Bereich, Richemont, in die Schranken weisen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.