Unternehmen / Finanz

Sondereffekte helfen der BEKB

Analyse | Die Berner Kantonalbank ist im ersten Halbjahr trotz Pandemie gewachsen. Das Zinsgeschäft entwickelt sich erfolgreich.

Charlotte Hirsbrunner

 

Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr 5,9% auf 63,6 Mio. Fr. gesteigert. Der Geschäftsertrag wuchs 7,6% auf 217 Mio. Fr. Da die Kantonalbank ihre Kosten leicht senken konnte, stieg der Geschäftserfolg 19,3% auf 76,5 Mio. Fr. 

Allerdings blieb der Geschäftserfolg ohne nicht-operative Ereignisse, wie etwa der Veränderung von Wertberichtigungen und dem Erlös aus dem Verkauf von Finanzanlagen, stabil. «Wir waren im ersten Semester sehr gut unterwegs. Nach der strategischen Neuausrichtung vor einem Jahr befinden wir uns nun in der Umsetzungsphase», wird Armin Brun, CEO der BEKB, in einer Mitteilung zitiert. 

Erfolg im Zinsgeschäft

Aufgrund der Negativzinssituation hielt der Druck auf die Zinsmarge im ersten Halbjahr weiter an. Im wichtigsten Geschäftszweig der Bank, dem Zinsgeschäft, ist der Nettoerfolg trotzdem auf 141,9 Mio. Fr. (+8,8%) angestiegen. Der Grund dafür ist die Auflösung von Wertberichtigungen. Im Vorjahr haben diese das Ergebnis noch belastet. 

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