Unternehmen / Finanz

Berner KB kämpft mit hartem Umfeld

Analyse | Das Zinsgeschäft der Staatsbank schwächelt, weswegen der Ertrag schrumpft. Nur durch Auflösung von Reserven schafft sie ein Gewinnplus.

Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat wie erwartet ihren Halbjahresgewinn rund 2% im Vergleich zum Vorjahressemester gesteigert. Auf 58 Mio. Fr. kletterte das Ergebnis nach sechs Monaten. Das schafft die Bank allerdings nur indem sie Reserven auflöst – wie immer, um die Kosten für Absicherungsgeschäfte gegen einen möglichen Zinsanstieg auszugleichen.

Ansonsten enttäuschte die BEKB, der Aktienkurs sinkt am Freitag zeitweise rund 1,5%. Nach einem starken Vorjahreshalbjahr ging der Ertrag fast 7% auf 210,4 Mio. Fr. zurück. Der Hauptertragspfeiler, das Zinsgeschäft, büsste stark ein. Der Rückgang sei laut Bank im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr fast 20 Mio. Fr. an Rückstellungen für Kreditrisiken aufgelöst werden konnten, was positiv zum Zinsergebnis beitrug. Dieser Effekt fehlt in diesem Jahr.

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