Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Vorsorge
Unternehmen / Finanz

Besser anlegen, weniger verlieren

Der Nachhaltigkeitsansatz gewinnt unter institutionellen Investoren an Verbreitung. Sie erhoffen sich von der Beachtung nichtfinanzieller Faktoren nicht eine höhere Rendite, aber ein geringeres Rückschlagsrisiko ihres Portefeuilles.

Es gewinnt auch, wer Anlageverluste und Preisrückschläge verhindert oder zumindest einzudämmen versteht. Der Verlustvermeidung kommt im Niedrigzinsumfeld steigende Bedeutung zu. Diversifizierte Anleiheportefeuilles werfen gerade noch etwa 0,5% Rendite auf Verfall ab. Pensionskassen gelingt es nur teilweise, die mickrige Ausbeute durch die Erträge von Aktien und Alternativanlagen zu kompensieren. Risikomanagement wird vorrangig.

Immer mehr Investoren vertrauen auf den Investmentansatz der Nachhaltigkeit. Sie hoffen, so auf Aktien und Anleihen weniger den Gefahren eines kurzsichtigen oder unsachgemässen Verhaltens der Manager der Emittenten ausgesetzt zu sein. Drei Viertel der zu Alternativanlagen befragten Pensionsfonds, Stiftungen und Familienvermögen zögen Sustainability-Bewertungen zu Rate, sagt Werner von Baum, Geschäftsleitungsmitglied von LGT Capital Partners.

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