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BFW kündigt Aktienrückkauf an

Das Immobilienunternehmen will eigene Aktien im Umfang von maximal 20% des Aktienkapitals zu einem Festpreis von 45 Fr. je Titel entsprechend einer Prämie von 5,37% zurückkaufen.

(AWP) BFW Liegenschaften (BLIN 42.8 -0.23%) will Aktien für eine Kapitalreduktion zurückkaufen. Der Verwaltungsrat hat einen Aktienrückkauf im Umfang von maximal 20% des Aktienkapitals zwecks Kapitalherabsetzung beschlossen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Anteil an den Stimmen des Aktienkapitals beträgt 10,19%.

Der Rückkauf von maximal 935’351 Namenaktien A soll zum Festpreis von 45,00 Fr. erfolgen. Das entspreche einer Prämie von 5,14% gegenüber dem Schlusskurs vom 3. Oktober und einer Prämie von 5,37% gegenüber dem volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten 20 Handelstage.

Nach erfolgtem Rückkauf soll an einer ausserordentlichen Generalversammlung die Vernichtung der Aktien beantragt werden. Die ao GV soll voraussichtlich am 5. Dezember stattfinden. Nach durchgeführtem Schuldenruf werde das Aktienkapital entsprechend herabgesetzt.

Das Rückkaufangebot soll vom 22. Oktober bis zum 2. November gültig sein. Mit der Ergebnisveröffentlichung wird am 5. November gerechnet und der Auszahlungstermin werde voraussichtlich der 7. November sein. Der Rückkaufpreis unterliegt der eidgenössischen Verrechnungssteuer auf der Differenz zwischen dem Rückkaufpreis und dem Nennwert von 7,50 Fr. der Namenaktie A, wie das Unternehmen weiter schrieb.

Der Grossaktionär Beat Frischknecht (Stimmquote 59,39%, Kapitalquote 20,31%, direkt und indirekt über BFW Holding und BFW Group) beabsichtige am Rückkauf nicht teilzunehmen, hiess es weiter. Über die Absichten der anderen Aktionäre mit mehr als 3% des Aktienkapitals oder der Stimmen habe man keine Kenntnisse. Dies sind den Angaben zufolge LLB (LLB 61.2 0.33%) Swiss Investment (Stimmquote 6,62%, Kapitalquote 12,98%) und CACEIS (Stimmquote 3,18%, Kapitalquote 6,24%).

Der Rückkauf sei von der Übernahmekommission mit Verfügung vom 28. September genehmigt worden und wurde von der Anwendung der Bestimmungen über die öffentlichen Kaufangebote freigestellt.

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