Unternehmen / Immobilien

BFW Liegenschaften muss kämpfen

Analyse | Nach zwei guten Jahren wird 2018 für die Immobiliengesellschaft zu einem Zwischenjahr. Die Vermietung wird schwieriger.

2017 gelang es BFW Liegenschaften, an das Rekordjahr 2017 anzuknüpfen. Der Gewinn vor Neubewertungserfolg fiel höher aus, und die Mieteinnahmen stiegen 2% auf einen neuen Rekord von 20,8 Mio. Fr. Der Gewinn inklusive Neubewertung ging nur minimal auf 18 Mio. Fr. zurück.

Bereits Ende Jahr zeichnete sich jedoch ab, was das Unternehmen im laufenden Jahr begleiten wird: Die Wohnungen in dem mit 437 Mio. Fr. (+3%) bewerteten Portefeuille sind schwerer zu vermieten. Das führte dazu, dass der Leerstand von 7,1 auf 7,5% stieg. «Ende 2018 dürfte die Leerstandquote höher liegen», schätzt CEO Reto Borner an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. BFW verzeichnete mehr Kündigungen in den ersten beiden Monaten des Jahres, sagt Borner. Auch werde in der Schweiz immer noch viel gebaut, wobei «periphere Lagen eher betroffen sind als die Zentren». Das macht der in der Ostschweiz verankerten BFW zu schaffen. Allein mit Konzessionen an die Mieterschaft sei der Leerstand nicht wegzukriegen, ergänzt Finanzchef Philipp Hafen.

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