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Big Apple Talk: Diese US-Aktien könnten 25% zulegen

FuW berichtet aus New York. Heute: Wenn Unternehmen ihre Titel aufspalten, profitieren Anleger in den meisten Fällen.

Aus einer Aktie werden zwanzig. Amazon splittet ihre Titel auf und will dazu eigene Valoren im Wert von 10 Mrd. $ zurückkaufen. Das hat der Onlinehandels- und Streaming-Riese vergangene Woche mitgeteilt. Auch wenn Aktienrückkaufprogramme gemäss Studien dem Privatinvestor, sofern er seine Papiere behalten wolle, kaum etwas bringen würden, sei vor allem der Aktiensplit doch ein sehr aktionärsfreundliches Signal, schreiben die Analysten von Bank of America (Bofa). Der Schritt macht die Titel für Kleinanleger attraktiver, weil erschwinglicher und damit besser handelbar.

Bis anhin sind die Amazon-Valoren mit fast 3’000 $ pro Stück die zweitschwerste Aktie im breiten US-Index S&P 500. Die schwerste darin ist die des Hausbaukonzerns NVR mit über 4’700 $. Der teuerste kotierte US-Wert überhaupt dürfte der von Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway sein. Für die A-Klasse-Titel muss man schon fast 500’000 $ aufwerfen. Weil sie deshalb kaum gehandelt werden, sind sie aber nicht Teil des S&P 500. Anders als die B-Klasse-Papiere, die zurzeit um die 330 $ handeln und 2010 gesplittet wurden.

Ein Kaufsignal

Zuletzt hat im Februar Google-Mutter Alphabet – mit rund 2’600 $ die drittteuerste Aktie im S&P 500 – einen Split angekündigt, ebenfalls von zwanzig zu eins. Das heisst, für einen bestehenden Titel erhält der Anleger neu zwanzig Papiere zu je einem Zwanzigstel des Preises. Der Börsenwert des Unternehmens bleibt also gleich. Für Investoren ist das dennoch meist ein klares Kaufsignal.

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