Unternehmen / Ausland

Big Apple Talk: Wallstreet-Bosse müssen umdenken

FuW berichtet aus New York. Heute: Warum Chefs von US-Grossbanken mit vorpandemischer Home-Office-Politik gleich doppelt falschliegen.

Obgleich die Pandemie weiter wütet, war 2021 ein absolutes Rekordjahr für die Wallstreet-Banken. In New York erzielten Börsengänge Rekordeinnahmen von rund 250 Mrd. $. Auch das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen ist mit einem Volumen von über 5 Bio. $ noch nie so gut gelaufen. Die hiesigen Finanzhäuser haben als Berater und Organisatoren kräftig mitverdient. Und das, während ein guter Teil ihrer Mitarbeiter coronabedingt weiter im Home Office sitzt.

Angesichts so hoher Ansteckungszahlen wie noch nie in den USA hat die grösste US-Bank, JPMorgan, die Angestellten angewiesen, im Dezember weiter von zu Hause aus zu arbeiten. So hält es auch Citi. Wells Fargo hat ihre Pläne für die Rückkehr fürs Büro gleich auf unbestimmte Zeit verschoben. Auch Goldman-Sachs-Chef David Solomon, der bis vor kurzem noch an der Rückkehr festhielt und die Boosterimpfung zum Obligatorium für die Mitarbeiter erklärte, lässt Letztere erst einmal zu Hause.

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