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Big Apple Talk: What happens in Vegas…

FuW berichtet aus New York. Heute: Die elektrische und selbstfahrende Mobilität dominierte die weltgrösste Tech-Messe CES.

«What happens in Vegas, stays in Vegas», so das alte Sprichwort, das aber selten zutrifft. Erst recht, wenn es um die weltgrösste Tech-Messe CES (Consumer Electronics Show) geht, die vergangene Woche in der US-Wüstenstadt über die Bühne gegangen ist.

Es war die Woche der Autobauer. Die Chefin von General Motors (GM), Mary Barra, stellte den neuen elektrischen Chevrolet Silverado vor – erhältlich 2023. Es ist eine doppelte Aufholjagd für GM. Zum einen verkauft der Konzern nach neunzig Jahren gemäss jüngsten Zahlen nicht mehr die meisten Autos in den USA – sondern der japanische Konkurrent Toyota. Und zum andern kommt der elektrische Pickup des heimischen Wettbewerbers Ford namens F-150 Lightning bereits dieses Jahr auf den Markt.

Klotzen statt kleckern

Die Ford-Aktie schoss vergangene Woche auf ein Zwanzigjahreshoch, als der Konzern meldete, die Produktion des F-150 verdoppeln zu wollen. Ford hat mit gut 97 Mrd. $ nun einen höheren Börsenwert als GM (rund 90 Mrd. $). Dagegen ist der Aktienkurs des Elektroneulings Rivian jäh unter Ausgabepreis abgestürzt. Nach dem IPO Ende 2021 hatte er kurzzeitig einen Wert von über 100 Mrd. $, dabei hat er gerade erst mit der Produktion begonnen. Wir schrieben damals bereits, dass bei der Elektrorevolution der Autoindustrie hinter dem Hype um die vielversprechenden Newcomer die alten US-Autoriesen keinesfalls vergessen gehen dürfen.

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