Unternehmen / Gesundheit

«Big Pharma steht unter enormem Druck»

Joe Herring, der CEO von Covance, erklärt im Interview mit der FuW, dass er von den steigenden Anforderungen, die auf seine Kunden aus der Pharma- und Biotech-Industrie zukommen, profitieren will.

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Covance gilt als einer der grössten Wettbewerber im fragmentierten Markt der Contract Research Organisations (CRO). Allein in der präklinischen Forschung ist das US-Unternehmen heute grösser als seine Kunden Pfizer, Roche oder Novartis und verfügt über eine enorme Einkaufsmacht. CEO Joe Herring erklärt im Gespräch mit der «Finanz und Wirtschaft» die Mechanismen der Industrie und spekuliert über Veränderungen, die auf die Pharmabranche zukommen könnten.

Herr Herring, die Marktführer der CRO-­Industrie weisen Wachstumsraten von 7 bis 12% aus. Die grossen Pharmaunter­nehmen kommen deutlich langsamer ­voran. Woran liegt das?
Die grossen Pharmagesellschaften stehen unter enormem Druck, ihre Ausgaben zu reduzieren. Der Bereich Forschung und Entwicklung hat seit jeher hohe Fixkosten, aber die Pipelines der Unternehmen variieren stark. Wenn sie weniger gut gefüllt sind, bleiben die Gesellschaften auf Kosten sitzen. Die Anlagen stehen leer, und viele Mitarbeiter haben kaum etwas zu tun. Um diese Situation zu vermeiden, springt unsere Industrie mit flexiblen Kostenmodellen ein. Wir helfen den Pharmaunternehmen durch die Auslagerung von Aktivitäten an uns, ihre Forschungsausgaben zu reduzieren und gleichzeitig den Output der Pipelines zu erhöhen.

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