Unternehmen / Ausland

Big Pharma wittert Morgenluft

Die Aktien von Pharmakonzernen haben bisher nicht von der grössten Gesundheitskrise seit Generationen profitiert. Die Aussichten sind aber intakt.

Die meisten grossen Pharmaunternehmen versuchen sich in der Pandemie mit Impfstoffen und Medikamenten zu profilieren. Seit Jahren machen sie sich mit Konzernumbauten oder kleineren Zukäufen attraktiver. Dennoch weisen die Aktien dieses Jahr Verluste auf. Von zwölf von «Finanz und Wirtschaft» ausgewählten Branchenvertretern notieren einzig Eli Lilly (+3,8%) und AbbVie (+10,8%) im Plus. Die anderen haben 3 bis 26% eingebüsst.

Das dürfte vor allem an zwei Faktoren liegen. Mit dem erwarteten klaren Sieg Joe Bidens in den US-Präsidentschaftswahlen hatten Marktteilnehmer mit Reformen des Gesundheitswesens gerechnet, die sich nachteilig aufs Pharmageschäft auswirken. Zudem sind die gemeldeten Quartalsverkäufe oft hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Menschen scheuten den Gang zum Arzt oder ins Spital. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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