Unternehmen / Ausland

Biogen bringt Schwung in MS-Markt

Der US-Biotechnologiekonzern erwischt mit Tecfidera einen Glanzstart. Derweil gerät Novartis mit Gilenya in die Defensive.

Multiple Sklerose (MS) bricht bei den meisten Patienten ausgerechnet in einem Alter aus, in dem sie an die Gründung einer Familie denken und oft auch am Arbeitsplatz am produktivsten sind: um den 30. Geburtstag. Sie ist der häufigste Auslöser für neurologische Behinderungen bei jungen Erwachsenen, nach Querschnittlähmungen und anderen akut durch äussere Einflüsse verursachten Verletzungen.

Weltweit wird die Anzahl der MS-Betroffenen auf 2,5 Mio. geschätzt, allein rund 120 000 davon leben in Deutschland und gut 10 000 in der Schweiz. Weil die Krankheit so viele Menschen im besten ­Alter befällt, besteht ein grosses Interesse nach effizienten Behandlungsmethoden.  Noch vor zwanzig Jahren gab es, wie Gordon Francis, Neurologe und Leiter der ­wissenschaftlichen Abteilung im Bereich Neuroinflammation bei Novartis, zu bedenken gibt, aber so gut wie keine Hilfe für MS-Patienten. Inzwischen stünden je nach Land bis zu zehn Medikamente aus sieben verschiedenen Kategorien zur Verfügung.

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