Unternehmen / Schweiz

Bis 2024 muss es klappen mit der Nachhaltigkeit

Die Erwartungen bei Governance und Reporting werden immer grösser. Die Unternehmen wissen nicht, wo anpacken.

Mittlerweile spürt es jedes Unternehmen, ob Blue-Chip-Konzern oder KMU: Der Druck, bei der Nachhaltigkeit Konkretes zu liefern, nimmt unaufhaltsam zu. Und 2024 wartet ein umfangreiches Paket mit neuen Auflagen und Regulierungen, deren Umsetzung die wenigsten Firmen in vollem Umfang begreifen. Obschon Unternehmen immer mehr in ESG (Environmental, Social und Governance) investieren, dringen diese Bemühungen nicht bis zu den Investoren durch. Diese finden zudem, dass der Verwaltungsrat in Sachen ESG zu wenig Verantwortung übernimmt.

Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage bei 149 Unternehmen, Investoren und Grossaktionären, die die Beratungsfirma Swipra durchgeführt hat. Insbesondere die Erkenntnis, dass die Mehrheit der befragten institutionellen Investoren die vielerorts schon dicken und farbenprächtigen Nachhaltigkeitsberichte wenig aussagekräftig findet, sollte zu denken geben. «Bei der Berichterstattung vermissen Investoren die Verbindung zur Unternehmensstrategie», sagt Barbara Heller, Geschäftsführerin von Swipra.

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