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Märkte / Devisen

Bitcoin-Futures starten mit Schwung

Der erste Terminkontrakt auf die Kryptowährung wird an der Derivatbörse CBOE in Chicago gehandelt. Der Handel ist schon zwei Mal unterbrochen worden.

(Reuters/AT) Der Terminkontrakt auf die Internetwährung Bitcoin hat an der US-Derivatbörse CBOE in Chicago in der Nacht zu Montag mitteleuropäischer Zeit sein Debüt gefeiert. Bitcoin-Futures mit Lieferdatum Januar öffneten mit 15’460 $ und stiegen binnen weniger Stunden auf 16’450 $.

Allein innerhalb der ersten fünfzehn Minuten wurden 192 Kontrakte gehandelt. Die Margin – die Sicherheitsleistung für die Futures-Kontrakte – beträgt mindestens 40%.

Neuer Referenzpreis

Mit diesen Papieren können Investoren auf steigende und fallende Kurse setzen. Ausserdem gelten sie als Türöffner für das Engagement institutioneller Anleger in die Kryptowährung, die zuletzt stark schwankend von Rekord zu Rekord jagte. Auch kann sich mit der regulierten CBOE ein allgemeiner Referenzpreis etablieren – zuvor war der Handel über eine Vielzahl von kleinen, unregulierten Handelsplätzen verstreut möglich.

Erste Handelsunterbrüche

Die hohe Volatilität des digitalen Zahlungsmittels macht auch vor der Futures-Börse nicht halt. In den ersten Stunden wurde der Handel schon zwei Mal ausgesetzt. Circuit Breakers – automatische Handelsunterbrüche – sollen bei grossen Kursschwankungen vor hohen Verlusten schützen. Solch ein Unterbruch wird ausgelöst, wenn der Preis über 10% fällt oder steigt.

Die CBOE teilte mit, wegen des Ansturms könne es sein, dass die Website langsamer arbeite als üblich und zeitweise nicht verfügbar sei. «Alle Handelssysteme arbeiten aber normal», erklärte die Börse. Nächste Woche wird die Terminbörse CME mit einem eigenen Futures nachziehen.