Unternehmen / Ausland

Bitcoin-Virus steckt Börse an

Die US-Kryptoplattform Coinbase hat ein fulminantes Debüt hingelegt. Sie wird höher bewertet als UBS und Credit Suisse zusammen. Ist das der Anfang vom Ende der Bitcoin-Blase?

Walter Niederberger

Seit Mittwoch ist die grösste Plattform für den Handel mit Kryptowährungen in den USA, Coinbase, an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet. Am Ende des ersten Handelstages war Coinbase 86 Mrd. $ wert, nachdem Anleger den Preis vorübergehend auf 112 Mrd. getrieben hatten.

Coinbase ist vom Bitcoin-Preis abhängig, macht sie doch mehr als 60% des Gewinns mit dieser Kryptowährung. Doch das scheint die Investoren, mehr denn je auch Kleinanleger, nicht zu erschrecken. Für sie sind Coinbase-Aktien der leichteste Weg, sich an der Bitcoin-Manie zu beteiligen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Kornelius Hug 16.04.2021 - 05:39

“Coinbase hat ein fulminantes Debüt hingelegt. (Sie) wird höher bewertet als UBS und Credit Suisse zusammen. Ist das der Anfang vom Ende der Bitcoin-Blase?”
Man könnte auch eine andere Frage stellen: Ist das der Anfang vom Ende von CS und UBS? Mindestens die Blockchain als Technologie wird den jetzigen Hype um Kryptos überleben, und das tangiert traditionelle Banken in allen Belangen.