Märkte / Makro

Bitcoinrally unter Verdacht

Der Überschwang um die Digitalwährung bekommt einen Dämpfer. Die Rally steht auf einem wackligen Fundament.

Die grossen Kursbewegungen in Bitcoin haben selbst Veteranen der Digitalwährung überrascht: Der Kurs ist von 5000 $ im März letzten Jahres auf ein Allzeithoch von über 41 000 $ vergangene Woche hochgeschnellt. Dann ist es schnell bergab gegangen, zeitweise verlor der Preis rund 10 000 $. Ein weiteres wildes Kapitel in der ereignisreichen Geschichte von Bitcoin.

Wie schon zur Rally ist auch beim Kursrutsch unklar, was dahintersteckt. Die höheren Preise wurden etwa mit dem Engagement von institutionellen Investoren begründet. Dass es nun schnell wieder heruntergeht, wird beispielsweise der britischen Finanzaufsicht FCA zugeschrieben. Sie warnte vor dem hohen Risiko in Kryptoanlagen – Anleger sollten «vorbereitet sein, ihr gesamtes Geld zu verlieren». Ob diese Warnung den Bitcoinmarkt tatsächlich kümmert, ist aber fraglich. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.
Werner Rellstab 13.01.2021 - 15:44

FCA und Roubini haben völlig recht. Der gigantischste absurdeste Irrsinn in der Finanzgeschichte kann noch so beliebig ins Astronomische wachsen, er wird sich 100%ig wieder auf den inneren Wert von 0 und Nichts auflösen.

Marc Schnoz 17.01.2021 - 11:57

Als AHV-Bezüger bin ich zu alt für spekulative Anlagen und halte mich an die Meinung von Roubini. Mein Target ist die Erhaltung des Vermögens nach Abzug der Lebenshaltungskosten. Bis jetzt hat sich diese Strategie bewährt, im Gegenteil, es resultierte über die letzten paar Jahre ein Plus.