Märkte / Makro

BIZ: Globale Gefahr der tiefen Zinsen

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt, dass die lockere Geldpolitik der Industrieländer die Blasenbildung in den Schwellenländern fördert.

Die tiefen Zinsen könnten die nächste Krisen in den Schwellenländern auslösen. «Es besteht die Gefahr, dass in diesen Ländern ähnliche finanzielle Ungleichgewichte entstehen wie in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften im Vorfeld der Krise», schreibt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in ihrem Jahresbericht. In einigen Schwellenländern habe es schon seit längerem einen Boom der Kreditvergabe und der Vermögenspreise gegeben – ausgelöst durch die lockere Geldpolitik in den entwickelten Ländern, also tiefen Zinsen und Liquiditätsspritzen für die Banken.

Auch die Banken in den Schwellenländern seien betroffen. Sie würden zwar «gute Ergebnisse erzielen», aber wegen der Abhängigkeit vom Boom würde sich die Frage nach ihrer Solidität stellen. Die aufgeblähten Bankbilanzen erinnern die Autoren an «Verhältnisse in fortgeschrittenen Volkswirtschaften kurz vor der jüngsten Krise». Eine strengere Aufsicht sei nötig.

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