Märkte / Makro

BIZ: Wir leben in einer Dollarwelt

Die Schwellenländer stecken in der Krise, Ursache ist der starke Dollar. Für Anleger nehme die Gefahr von Extremrisiken zu, warnt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ).

Wie kommt es, dass Anlagen in den Schwellenländern in den vergangenen Monaten so massiv leiden mussten? Der neue Quartalsbericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel liefert eine Erklärung: Die Verschuldung der Welt in Dollar ist stark gestiegen.

Je mehr sich Ausländer in der US-Währung verschulden, desto wichtiger wird die Geldpolitik der amerikanischen Notenbank für die wirtschaftliche Entwicklung anderer Länder. Wertet sich der Dollar auf, wird es für diese Schuldner in der heimischen Währung teurer, ihre Kredite zurückzuzahlen und die Zinskosten zu bedienen. Sie müssen Schulden abbauen, ihre Finanzierungskosten steigen, oder es kann für sie gar unmöglich werden, die Kredite zu begleichen.

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