Unternehmen / Finanz

Basler KB trotz Aufholjagd verschmäht

Analyse | Die Staatsbank schreibt nach einem guten zweiten Halbjahr weniger Gewinn. Der Partizipationsschein kommt nicht vom Fleck.

Die Basler Kantonalbank (BKB) ist zurück in der Spur. Nach einem mauen Resultat im ersten Halbjahr 2020 hat sie im zweiten das Tempo erhöht. Mit knapp 530 Mrd. Fr. fiel der Ertrag zwar immer noch 3,4% tiefer aus, Ende Juni hatte der Rückgang aber noch 8% betragen. Mit ein Grund: Früh schon haben die Basler Rückstellungen für Kreditausfälle gebildet, was die Erfolgsrechnung mit 10 Mio. Fr. belastet hat. Im zweiten Semester fiel dieser Effekt weg.

Obligationen belasten

Die Rückstellungen sind denn auch einer von zwei Gründen, warum der Gewinn 2,2% tiefer ausfiel. Der andere ist das Handelsgeschäft. Nicht nur hat die BKB es nicht geschafft, die hohen Volumen an den Börsen für sich spielen zu lassen, ihr Fokus auf Frankenanleihen hat das Geschäft zusätzlich gebremst. So musste sie auf ihr Obligationenportfolio hohe Wertberichtigungen vornehmen. Im zweiten Halbjahr habe sich der Ertrag im Segment aber rasch normalisiert, so die BKB. Am Ende blieb eine Ertragseinbusse von 20%. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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