Unternehmen / Finanz

Basler KB fährt 2019 schlechter

Analyse | Die Kantonalbank hat in ihrem Hauptgeschäft mit dem Tiefzinsumfeld zu kämpfen. Zugleich sind ihre Kosten stark angestiegen.

Leandra Sommaruga und Valentin Ade

Von der Vorstellung, an das Ergebnis des Vorjahres anknüpfen zu können, muss sich die Basler Kantonalbank (BKB) mit den am Donnerstag veröffentlichten Halbjahreszahlen verabschieden. Der Ertrag ging 1,3% auf 189,5 Mio. Fr. zurück, der Gewinn sank 1,8% auf 48,1 Mio. Fr.

Das Hauptproblem der BKB: Das gewichtige Zinsgeschäft, ihre Hauptertragsquelle, schwächelt. Die Bank hat zwar mehr Hypotheken und Kredite vergeben, diese bringen im historischen Tiefzinsumfeld aber nicht mehr die Einnahmen von einst.

Zinsgeschäft in Bedrängnis

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Ertrag aus dem Zinsgeschäft von 93,1 auf 88,5 Mio. Fr. um 4,9% gesunken. Auch die bisherigen Massnahmen – den Zinserfolg durch einen niedrigeren Zinsaufwand und die Auflösung von Rückstellungen für Kreditrisiken aufzupolieren – greifen nicht mehr.

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