Unternehmen / Rohstoffe

Blackstone macht dank Lizenzverkäufen Gewinn

Die im Bereich Batteriemetalle aktive Beteiligungsgesellschaft hat die erste Jahreshälfte mit einem Plus von 5,07 Mio. Fr. abgeschlossen.

(AWP) Die im Bereich Batteriemetalle aktive und erst seit Sommer 2018 an der Schweizer Börse kotierte Blackstone Resources (BLS 0.8 -2.44%) hat die erste Jahreshälfte 2019 dank Lizenzverkäufen mit Gewinn abgeschlossen. Unter dem Strich verblieb ein Plus von 5,07 Mio. Fr. nach einem Verlust von knapp 10 Mio. im Jahr davor. Damals hatten Wertberichtigungen in Höhe von über 8 Mio. das Ergebnis verhagelt.

Operativ seien die Geschäfte mit Batteriemetallen unterschiedlich gelaufen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Kurzfristige Schwankungen im Angebot und der Nachfrage liessen die Preise etwa von Lithium und Mangan zurückfallen, während jene von Kobalt oder Nickel anzogen. Auf die lange Frist – also auf zehn Jahre hinaus – geht Blackstone Resources aber bei all diesen Metallen von starken Preissteigerungen aus.

Um davon profitieren zu können, baut das Unternehmen ihr Geschäft aus. So erwarb Blackstone weitere 31% an der South American Invest Ltd (SAI), die in Peru eine Gold- und Silberraffinerie besitzt und an einer Manganfirma beteiligt ist. Blackstone hält nun über die Hälfte an SAI. Zudem erwarb man eine Mehrheitsbeteiligung an verschiedenen Lithiumkonzessionen in Chile, gab im Gegenzug aber Rechte an Metalllizenzen in der Mongolei ab. Aus diesem Verkauf resultierte ein Gewinn von 6,9 Mio. Fr., der massgeblich zum Gewinn im Halbjahr beigetragen hat.

Blackstone geht davon aus, dass die Handelsaktivitäten mit Metallen gegen Ende des laufenden Jahres zunehmen werden. Dies werde voraussichtlich zu einer Steigerung des Umsatzes und des Bruttogewinns beitragen, hiess es.