Unternehmen / Rohstoffe

Blackstone verschiebt Geschäftsbericht 2018

Die Veröffentlichung des Geschäftsberichts verschiebt sich auf den 6. Mai. Gemäss ungeprüften Kennzahlen erlitt die Rohstofffirma einen Reinverlust von 15,1 Mio. Fr.

(AWP) Bei der Rohstofffirma Blackstone Resources (BLS 1.17 -5.65%), die seit Anfang Juli 2018 an der Schweizer Börse kotiert ist, verzögert sich die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2018. Neu ist diese für den 6. Mai vorgesehen.

Ein Befreiungsgesuch sei am 30. April 2019 bei der SIX beantragt worden, teilte Blackstone Resources mit. Kotierte Unternehmen müssen das Ergebnis normalerweise bis spätestens vier Monate nach Abschluss des Geschäftsjahres offenlegen.

Obwohl die Zahlen und der Geschäftsbericht der Revisionsstelle schon seit Mitte Februar 2019 zur Verfügung gestanden hätten, sei der vereinbarte Abgabetermin seitens Revisionsstelle nicht eingehalten worden, gibt Blackstone als Begründung an. Anfragen bezüglich der Jahresbilanz seien seitens des Unternehmens «immer zeitnah abgearbeitet und entsprechend beantwortet» worden.

Gemäss ungeprüften Kennzahlen erlitt Blackstone Resources im Geschäftsjahr 2018 einen Reinverlust von 15,1 Mio. Fr., «welcher durch die Abschreibung unserer Investment entstanden ist». Die Bilanzsumme betrug 55,3 Mio., das Eigenkapital 20,6 Mio. und die Eigenkapitalquote 37,3%, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Im Dezember 2018 hatte die Gesellschaft einen Konzernverlust im Bereich von 12 bis 14 Mio. Fr. in Aussicht gestellt. Vor allem realisierte Verluste aus den strategischen Beteiligungen – und hier insbesondere in Kobalt – trugen am stärksten zum Fehlbetrag bei, teilte das Unternehmen seinerzeit mit.

Das Überwachungsorgan der Börse, SIX Exchange Regulation, behalte sich vor, allenfalls den Handel mit Effekten von Blackstone Resources vorübergehend einzustellen, wenn diese ihren Geschäftsbericht 2018 nicht bis dem 6. Mai veröffentlichen, hiess es zudem in der jüngsten Mitteilung.

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