Unternehmen / Finanz

BLKB-CEO: «Wir wollen kein Billig-Anbieter sein»

John Häfelfinger will schweizweit mit einer Digitalbank wachsen. Kunden sollen aber nicht einfach Krypto-Assets kaufen.

Die Banken müssen sich mittelfristig auf ein anderes Kundenverhalten und andere Märkte einstellen, sagt John Häfelfinger, CEO der BLKB, im Gespräch mit FuW. Um dafür parat zu sein, startet die Kantonalbank eine eigene Digitalbank für Mittelstandskunden.

Herr Häfelfinger, mit Radicant lancieren Sie 2022 eine digitale Finanzdienstleisterin. Braucht die Schweiz noch eine Digitalbank?
Rund die Hälfte aller Schweizerinnen und Schweizer könnte sich vorstellen, eine rein digitale Bank zu nutzen. Seit ein paar Jahren sind wir ja auch am RoboAdvisor True Wealth beteiligt und sammeln Erfahrungen im digitalen Banking. Wir wollen den Kunden ein breites und personalisiertes Angebot anbieten. Player, die nur Karte und Konto anbieten, gibt es ja bereits ­genug. Diese differenzieren sich, ehrlich gesagt, nicht wirklich voneinander. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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