Unternehmen / Ausland

BMW muss Weko-Busse von 157 Mio. Fr. zahlen

Das Bundesgericht hat den deutschen Autobauer aufgrund von Wettbewerbsabsprachen zu einer Sanktion in Millionenhöhe verurteilt.

(AWP/SDA)  Der deutsche Autohersteller BMW muss in der Schweiz wegen Wettbewerbsabsprachen eine Rekordbusse von 157 Mio. Fr. bezahlen. Das Bundesgericht hat am Freitag eine Sanktion bestätigt, die die Weko gegen die Nobelmarke aussprach.

Die BMW AG mit Sitz in München vereinbarte mit ihren Händlern im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), keine Fahrzeuge in Länder ausserhalb des EWR und damit in die Schweiz zu liefern. Das Bundesgericht bestätigt mit dem am Freitag publizierten Entscheid ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts und weist die Beschwerde der BMW AG ab.

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Leser-Kommentare

Markus Saurer 10.11.2017 - 18:22
Die Meldung ist leider höchst unpräzise: Da steht: “Bereits in einem letztjährigen Grundsatzentscheid gegen die Elmex-Herstellerin Gaba entschied das Bundesgericht, dass Preis-, Mengen- und Gebietsabreden, die den Wettbewerb ohne Rechtfertigung stark beeinträchtigen, von der Wettbewerbskommission (Weko) geahndet werden können.” In Tat und Wahrheit – und v.a. viel schlimmer – hat das BGer faktisch entschieden, dass gewisse Abreden auch dann unzulässig… Weiterlesen »