Märkte / Makro

Bodenbildung oder Bullenfalle?

Trotz der jüngsten Erholung spricht einiges dafür, dass es an den Aktienmärkten erneut zu einer Schwäche kommt.

Weltweit zeigen sich die Aktienmärkte in erstaunlich gelöster Verfassung. Seit dem Tiefst vom 23. März hat der US-Leitindex S&P 500 über 20% an Boden gutgemacht. Kein Wunder fragen sich Anleger, ob das Schlimmste bereits überstanden ist.

Obwohl sich die Coronaviruspandemie verlangsamt hat, spricht einiges dafür, dass es an den Märkten erneut zu einer Schwäche kommt. In den vergangenen zehn Baissen markierte laut dem Researchhaus TS Lombard nur zwei Mal – 1961 und 1966 – die erste Erholungsrally von 10% bereits den definitiven Boden. In der Finanzkrise von 2008/09 kam es zu sechs Bärenmarktrallys. Und a­uch nach dem Schwarzen Montag 1987 fiel der S&P 500 erst rund zwei Monate später auf sein Tiefst. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.