Märkte / Aktien

Börse Moskau mit heftigen Ausschlägen nach Wiedereröffnung

Ukrainekrieg | Am ersten Handelstag nach der Schliessung kaufen lokale Investoren Energie- und Rohstofftitel. Ausländer können nicht verkaufen.

Nach einem rund einmonatigem Unterbruch hat die Moskauer Börse am Donnerstag den Aktienhandel teilweise wieder aufgenommen. Gemäss Anweisung der Zentralbank durften am Donnerstagvormittag 33 der 50 grössten Titel des Moskauer Index MOEX gehandelt werden.

Ausländische Investoren können ihre Aktien jedoch nicht verkaufen. Seit dem 28. Februar dürfen russische Broker Verkaufsaufträge ihrer ausländischen Klienten nicht mehr ausführen. Auch Leerverkäufe sind verboten. Dafür hat die Regierung dem Staatsfonds angeordnet, die Börse mit Käufen zu stützen.

Vor diesem Hintergrund erstaunt es wenig, dass die Kurse bei der Wiedereröffnung nicht noch weiter abgesackt sind. Der Leitindex MOEX ist gegenüber dem Schlussstand unter grossen Schwankungen 5% auf 2580 gestiegen. Zwischenzeitlich betrug das Plus mehr als 11%. Am letzten Handelstag am 25. Februar hatte er bei 2470 Punkten geschlossen.

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