Märkte / Aktien

Schweizer Börse schliesst im Minus

Der Schweizer Aktienmarkt handelte nach negativen Vorgaben aus den USA und Asien ohne Impulse. Im Fokus stehen Novartis.

Der Schweizer Aktienmarkt schliesst am Mittwoch in den roten Zahlen. Der Leitindex SMI und der breite SPI handelten fast den ganzen tag im Minus. Negative Vorgaben kamen aus den USA und Asien.

In den USA belasten die über 3% gestiegenen Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen. Zudem droht Nordkoreas Machtinhaber Kim Jong Un mit der Absage des geplante Gipfeltreffens mit US-Präsident Trump.

Am Schweizer Aktienmarkt gesucht waren ABB, Roche, Richemont, Swatch Group und SGS. Abschläge verzeichneten UBS, Geberit, Swiss Life, Swisscom, Julius Bär und Credit Suisse.

Auch Novartis schlossen nach dem heutigen Investorentag im Minus. Der Pharmakonzern habe laut eignen Angaben eine gut gefüllte Pipeline mit bis zu zehn potenziellen Blockbustern, für grosse Zukäufe sieht Finanzchef Harry Kirsch keinen Bedarf. Zudem verlässt der Chefjurist den Konzern aufgrund des Vertrags mit dem Anwalt von US-Präsident Trump.

In Frankfurt handelt der deutsche Leitindex Dax mit leichten Gewinnen. Ungeachtet der lockeren Geldpolitik der EZB sind die Preise in der Euro-Zone im April langsamer gestiegen. Die Inflationsrate fiel auf 1,2%, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. Im März hatten die Verbraucherpreise noch um 1,3% im Vergleich zum Vorjahresmonat zugelegt.

In den USA haben die Märkte dagegen freundlicher eröffnet. Der Leitindex Dow Jones, der breite S&P 500 und der technologielastige Nasdaq legen zu.

Der Preis für Öl sinkt, der Preis für Gold steigt.

Der Euro steht bei 1,19 Fr., der Dolar bei 0,99 Fr.

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