Unternehmen / Industrie

Darum schmieren die Bossard-Aktien ab

Die Aktien des Spezialisten für mechanische Verbindungstechnik zählen zu den grossen Verlierern im SPI. Eine Spurensuche.

Manch ein Aktionär von Bossard mag sich heute beim Blick auf den Kurs die Augen gerieben haben. Die Titel wurden als grösster Verlierer im SPI aufgeführt, mit einer Einbusse, die am Morgen bis zu 11% erreicht hatte. Im weiteren Handelsverlauf hat sich der Verlust zwar verringert, ist aber nach wie vor hoch.

Der Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der industriellen Verbindungs- und Montagetechnik ist ein überaus solides Unternehmen. Zum Halbjahr hatte er Bestmarken in Umsatz und Ergebnis gemeldet. Mit der Umsatzmeldung per Ende September wurden die Jahresziele bestätigt. Viele Analysten erwarten im Umsatz sogar mehr als prognostiziert.

Zwei Interpretationen

Was ist passiert? Ein offensichtlicher Grund scheint nicht vorzuliegen. Beim Unternehmen selbst ist alles in Ordnung, wie eine Anfrage ergeben hat. Auch von Verkäufen grösserer Aktionäre gibt es keine Kenntnis. Interpretationen vom Markt gehen in zwei Richtungen: Die einen verweisen auf Gewinnmitnahmen, die anderen auf eine Einschätzung von UBS.

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