Unternehmen / Industrie

Bossard hat noch einiges vor

Die Aktien des Zuger Spezialisten für mechanische Verbindungstechnik haben Luft für mehr.

Bossard läuft es rund. Der Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der industriellen Verbindungs- und Montagetechnik hatte zum Halbjahr Bestmarken in Umsatz und Ergebnis gemeldet. Die Umsatzzahlen per Ende September fielen ebenfalls erfreulich aus, und im Ausblick hiess es, für das Schlussquartal zeichne sich eine weiterhin günstige Nachfrageentwicklung ab – auch wenn diese abflachen dürfte und sich das Wachstumstempo mit der fortschreitenden wirtschaftlichen Erholung weiter normalisieren werde.

Die Jahresprognose werde erreicht, lautete das Fazit: 930 bis 960 Mio. Fr. Umsatz, nach 813 Mio. Fr. im Vorjahr, dazu eine auf den Betriebsgewinn (Ebit) bezogene Marge von 10 bis 13% (i. V. 10,6). Der Industriezulieferer wird demnach auch für das Gesamtjahr Rekordwerte präsentieren, zum Umsatz – den der Konsens über der Prognose sieht – schon am 13. Januar, zum Ergebnis dann am 2. März.

Stimmige Strategie

Geht es nach Bossard, soll das erst der Anfang sein. Die Gruppe hat noch einiges vor – was auch mit Blick auf die Aktien von Interesse ist, besonders nach deren Kursrutsch vom vergangenen Donnerstag um 6,2% (in der Spitze 11%). Der Grund für den Taucher dürften durch Gewinnmitnahmen motivierte Verkäufe gewesen sein, die durch eine Bestätigung der Verkaufsempfehlung der UBS verstärkt wurden und auf ein Börsenumfeld mit reduzierter Aufnahmefähigkeit trafen.

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Leser-Kommentare

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Peter Gruner 10.01.2022 - 14:05

Da Analystenempfehlungen in der Regel bestenfalls als Kontraindikatoren taugen, scheint mir die F+W – Empfehlung sehr plausibel…